Shopping in Chile

Einkaufen in Chile ist wie Bingo-Spielen. Eine Reihe ergibt ein Essen. Bislang gab es Chili ohne Mais, Nudeln mit Gemüsesoße, aber ohne Zucchini, heute hätten wir Mais haben können und Zucchini, dafür gab es kein Bananen. Dafür waren Weintrauben gekommen. An der Kasse verbringt man viel Zeit, auch weil Platzhalter eingesetzt werden. In letzter Sekunde hat sich aus dem einsamen Mädel mit Colaflasche ein Großeinkauf entwickelt. Mama hatte das Mädchen schon in die Schlange gestellt, wahrend sie einkaufte…

Shopping in Chile is complicated. So far we ended up with half meals. There was no corn for Chili con carne, no courgettes for pasta and no fruit. Next day there were other things in the shelves, lots of fruit but no veggies or the other way round. People spend lots of time in the queue as well. So they put children in the queue while they do their shopping. It is a bit weird!

Die Kohlköpfe wurden eingeschoben…
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Off grid

Leider gibt es kaum Empfang in unserer neuen Reisewelt. Um die wenigen dünnen Wifi-Spots sitzen immer Horden von Verzweifelten, die darauf hoffen, dass ein paar Bit bei ihnen ankommen. Daher nur ein kurzer Einblick in unseren Ausflug in den Torres del Paine NP. Nur so viel: Südamerikas beliebteste Wanderung war nervlich sehr anspruchsvoll. Vergleichbarer Stau wie am Gipfelanstieg wie beim Mount Everest…

Unfortunately we mostly have no signal at all. If there is reception or wifi, people sit closely in big groups and stare quite desperate at their phones, hoping to get through somehow at one point. Thus just a quick glimpse into our three day trip to Torres del Paine. It was as crowded as on Mt. Everest. The views were good but I hate queues on a hill.

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Argentinia 2

Neuanfänge sind schwierig. Wir haben es bereits geschafft, Handynummern zu bekommen, ein Auto, haben Tanken gelernt, Geldholen und Klogehen (wo kommt das papel hinein?), haben tolle Dinge gesehen und haben bereits das Land verlassen. Alles ist anders in Argentinien – man zahlt Cash, es gibt wilde Wechselgeschäfte mit Dollar, alles total aufwändig. Nun sind wir in Chile eingereist, da man gen Süden am besten durch das Nachbarland reist. Hier ist wieder alles anders und muss neu gelernt werden. Erste Eindrücke: Hier kann man besser Englisch, kennt Kreditkarten, es gibt kaum Gemüse, dafür günstig Gaskartuschen. Roaming allerdings geht nicht. Die nächsten Tage verschwinden wir also im Torres del Paine Nationalpark. Ohne Empfang…

Perito Moreno
Steppe, im Hintergrund Torres del Paine
Grenzverkehr
Blick nach Chile
Kostenloses Wifi am Strand von Puerto Natales
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Argentina

Nach 11 Stunden Flug kamen wir am 3.2. nominell drei Stunden vor unserer Abreise in Buenos Aires an. Die Datumsgrenze machts möglich 🙃

Die Taxifahrt durch die Armutsgebiete von Buenos Aires bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit ließ uns zweifeln: Wandern bei der Hitze? Zelten in einem Dritte-Welt-Land? Doch gestern ging es weiter nach El Calafate, wo alles anders ist: angenehme Temperaturen und angenehme, wenn auch ärmliche Umgebung. Zelten kostet für zwei Personen unschlagbare 7,50 €. Warme Duschen inklusive und waghalsige Außensteckdose an jedem Zeltplatz. Der TÜV wäre „not amused“. Einziger Wehmutstropfen (oder war es der Wermuth?) sind die wilden Hunde, die tagsüber alle Mülltonnen leeren und nachts wie Wölfe heulen. Deshalb (und weil wir nun doch langsam alt und anspruchsvoll werden) haben wir ab morgen einen Mietwagen. Nach 24h hektischem Planen war nämlich klar, dass wir mit Bussen gar nicht zu den Ausgangspunkten unserer Wanderungen und in die stilleren Nationalparks kommen. So also Auto Nr. 4. Praktischerweise ist die Windschutzscheibe schon gerissen (siehe oben: TÜV…) und wir müssen das nicht mehr fürchten.

Two days ago we left NZ at 8 pm and arrived the same day in Buenos Aires at 4 pm. This was possible because we passed the date line and lost a day. The first impression of BA was horror: Hot, humid, poor, angry. Yesterday we flew further south and things are beginning to look up: El Calafate is much nicer, a bit tidier and the weather is lovely. Camping is 7,50. € with hot showers and electri ity next to the tent. The German TÜV, which usually has to check those fittings in Germany wouldn’t like it a bit. The only drawback are the dogs. They are wild and either empty the bin bags or fight the others, barking like mad. So we decided to take a car. First the food is safe from the dogs and secondly we realised after some 24hrs of hectic planning, that we will otherwise not be able to reach the trailheads. So tomorrow we will pick it up. It already has a chipped windscreen, so no worries with that one either…

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